5/23/2004

Regensburg Halbmarathon

Regensburg

Teilnahme am Halb-Marathon - dumme Sache. Zumindest kommt es mir immer dümmer vor, je näher der Start rückt. Fabian gleich am Anfang getroffen und glücklicherweise einen Mitstreiter gefunden Start im Block C (über 2 Stunden) Angefangen mit einer 6:40er-Zeit. Eine Minute über den angepeilten 5:40, die für eine Zeit von unter zwei Stunden nötig sind Bei Kilometer drei hat sich alles schön eingespielt und wir drücken den Schnitt recht gut gegen die sechs Minuten-Marke Bea in der Gesandten-Straße gesehen, gibt Auftrieb In der Landshuter Straße der erste Verpflegungsstand. Ist doch recht unangenehm, im Laufen zu trinken. Noch ist es mir nicht egal Bei Kilometer acht Tanja gesehen - noch ist alles in Ordnung, die zwei Stunden sind noch drin Bei der Wende stellen wir fest, dass wir ab jetzt einen 5:30er-Schnitt laufen müssen - mal schauen, was das wird Bei Kilometer zwölf stand wieder Tanja, so langsam wurden meine Finger kalt. Außerdem bläst uns der Gegenwind ins Gesicht Irgendwo bei Kilometer 14 stelle ich fest, dass eine Zeit unter 2 Stunden doch sehr hart wird Ab Kilometer 16 wird es richtig hart. Die Muskeln sind wie Eisen und wollen nicht mehr so richtig. Eine Temposteigerung sieht nicht mehr so schön geschmeidig aus wie sie sollte Die Eiserne Brücke wackelt ohne Ende und katapultiert mich bei jedem Schritt ein wenig in die Luft. Sehr lustig. Die Kilometer-Anzeigen sind irgendwie weggeweht. Ich hasse es. Am liebsten hätte ich jetzt alle 50 Meter eine Anzeige Bei Kilometer 17 sehe ich Tobi und Bea wieder. Ich versuche mir ein Lächeln aus dem Gesicht zu brechen, was extrem schwierig geworden ist. Ab Kilometer 18 habe ich keinen Bock mehr. Die zwei Stunden sind eh schon abgeschrieben Fabian zieht mich und bleibt mit einer stoischen Gelassenheit neben mir. Dafür schulde ich ihm einen Kasten. Ich will nicht mehr und kann eigentlich auch nicht mehr. Laufe trotzdem weiter. Meine Finger sind jetzt blau. Die Verpflegungsstände nehme ich nicht mehr mit. Da werden die Finger nur noch kälter. Böse Sache: Nachdem wir uns endlich dem Ziel nähern, kommt ein Schild mit dem Wort Ziel und einem Pfeil. Leider steht nicht drauf, dass es noch 800 Meter sind. Ich will nicht mehr. Ich habe Angst, dass man noch irgendwo einen Schlänker laufen muss. Muss man glücklicherweise nicht. Ich versuche die letzten 50 Meter noch einmal zu spurten. Klappt nur bedingt. Bin im Ziel, reiße die Arme in die Luft. Kann nicht mehr. Jetzt ein schönes warmes Bett. Leider nur der kalte Asphalt. Hauptsache stehen bleiben. Nur nicht hinsetzen. Sehe Jörg. Er ist nach weniger als 90 Minuten ins Ziel gekommen. Wow. Ich habe es in 2:04:34 geschafft. Bin stolz auf jeden Meter. Das war heute wirklich meine Grenze. Nur nicht stehen bleiben. Ansonsten gibt es nur einen Krampf. Sehe Heike, umarme sie. Ich rieche sicher nicht gut - egal. Schreibe noch ein paar SMS. Wollte zwar noch ins Westbad, das war jedoch völlig überfült. Und wenn ich stehenbleibe kriege ich einen Krampf. Nix wie raus. Bin glücklich. Lasse meine Medallie gravieren. Dauert ewig. Zuerst finden sie meinen Namen nicht, da ich doch nich 2:08 gelaufen bin, sondern 2:04 - klasse. Die Fahrt mit dem Rad nach Hause kann ich erst im zweiten Anlauf starten. Beim ersten gab es einen bösen Krampf. Gleich erst mal an der Tanke und alkoholfreies Bier gekauft, mit dem ich mich bei Jürgen von der Lippe in die heiße Wanne packe. Sehr angenehm. Ob ich das noch einmal mache, weiß ich nicht. Aber ich bin mächtig stolz, es trotz aller Strapazen - insbes. Kälte und Gegenwind - durchgehalte zu haben.

4/22/2004

Madrid

Sehr gut weg gewesen. Angefangen bei Bob mit den ganzen temporären Spaniern, dann weiter Mercedes treffen Endlich das Mercedes-Foto bekommen Weiter in einen Tänzer-Schuppen. Chupito abgegriffen, gestaunt und in Ehrfurcht aus dem Staub gemacht Abschluss in einer Touri-Kneipe, Russin mitgenommen In Hast zum Flughafen, nicht geschlafen, gerade noch rechtzeitig
München
Michael da, Gepäck nicht. Wird nachgesendet Stehe ohne einen Cent Bargeld, nur mit einer Kreditkarte bewaffnet am Flughafen. Auftrag: Nach Hause kommen Hat alles gut geklappt. Jetzt noch Unterhosen und Zahnbürste kaufen. Das kann noch was werden Merke körperliche Verfallserscheinungen
Fazit des Urlaubs
It doesn't matter where you are, it only matters who's with you [Danke Bob] Please don't slow me down if i'm getting too fast Livin la vida loca Sehr sehr guter Urlaub

4/21/2004

Madrid

Autorückgabe in Atocha Problemloser als erwartet Sightseeing mit öffentlichen Verkehrsmitteln Zu viel getrunken am Abend

4/20/2004

Terasse

Ablachsen mit Smoothies

Madrid

Männliches Abendessen: Nur Fleisch, jedoch viel zu viel Bei Loreine abgehangen bzw. weitergetrunken bis der Alkohol weg war - war nicht viel Tanzen gegangen: Erster Laden Musik OK, nur sehr leer und schwache Copas Zweiter Laden: Joy - Musste mich verkleiden, um reinzukommen, Laune auf Tiefpunkt Zu Hause erst mal das ganze Fleisch vernichtet Jetzt schlafen gehen

4/19/2004

La Granja De San Ildefonso

Mittelgroßer Palast - großer Garten - kein Wasser ist den angepriesenen Brunnen Penner vor unserem Auto, glücklicherweise haben sie es nicht aufgebrochen und den Alkohol und die Zigaretten rausgeholt Das war's auch schon
Segovia
Römisches Aquaedukt, 29m hoch, 750m lang, sehr beeindruckend Alcazar sehr effizient abgefrühstückt: Foto gemacht und weg Kurz gefrühstückt - um 15:00 Uhr Rest mit sinnlosen Rumlaufen verbracht Auf den Musik-LK aus den USA getroffen und diesen für sehr lecker befunden
Carrefour
Mörder-Einkauf 3D-Fernseher mit Werbung Gelernt, dass Mahou-Classic das Haake ist und erst das Cinco Estrellas das Becks Spaniens
Madrid
Mal schauen, was der Abend noch bringt

4/18/2004

El Escorial:

Fotoapparat vergessen - na großartig; zumindest war das Wetter nicht sonderlich gut Groß - ja; Großartig - nein; Ganz nett, aber nicht wirklich das Geld wert Tal der Gefallenen - Noch größer Keine Ahnung wie jemand ein 150m hohes Kreuz auf einen Berg setzen kann. Völlig sinnlos, aber imposant
Pozuelo
Netter kleiner Ort - größer als erwartet Sehr angenehmer Abend mit Beatriz - habe leider nichts verstanden und jeder Versuch, einen Satz auf Spanisch zu formulieren endete mit einem sinnlosen Satz Kurz noch einen angelötet in der WOhnung

4/17/2004

Benalmadena

Der Morgen danach - Husten und übler Kater Wetter super - also ran an Strand Vier Engländerinnen mit Hang zum Celebrity-Klatsch bringen uns auf Stand bei den Beckhams Ab nach Cordoba
Cordoba
Dreifache Rundfahrt - Cordoba entpuppt sich als nicht sonderlich prickelnd und unübersichtlich Mezkita - Totenmesse drinnen - Warten draußen Fotos von Außen gemacht und beschlossen, die Heimreise anzutreten Discolights auf der Autobahn
Madrid
Home sweet home Viertel total verstopft durch Fußballfans - Lokalderby

4/16/2004

LaLinea

Um sieben Uhr aufgestanden - so früh wie nie Bloß weg hier
Gibraltar
Ankunft über die Flight - wird b ei Flugverkehr gesperrt Upper Rock - enge Straßen führen steil hinauf Point of Europe - Der Punkt, an dem Europa und Afrika sich am nähsten sind Affen und Waffen Zu früh für den Touri-Scheiß
Marbella
Das Leben der Reichen und Schönen Ablachsen am Strand - endlich wieder schönes Wetter McDonald's macht erst um 12:30 Uhr auf. Das war's dann wohl mit Frühstück Kein Pans and Company weit und breit 12 Uhr - Zeit für Engländer, sich oben ohne zusammenzuraufen und das erste Konterbier zu trinken (hätten auch Deutsche sein können)
Granada
Superstau - Fahrlehrer vor uns unterhält sich mit allen Passanten Alhambra - Keine Tickets mehr, nur noch dritter Klasse Garden Tickets ... gekauft Touri-Überfüllung, glücklicherweise erstaunlich wenig deutsche Los Dous Guapos
Benalmadena
Touriort für Engländer - 80% der Bevölkerung Steile Küste mit Serpentinen Bestes Hostal des gesamten Roadtrip Karaoke-Bar mit armen Engländer, der als Anheizer ständig vorsingen musste (Schmalzlieder bevorzugt) Wodka-Fanta intravenös Halbe Übernachtung auf dem Balkon

4/15/2004

Sevilla

Waldemar Geburtstagsgrüße übermittelt
Ronda
Geschäftsmodell: Parkplatz als Familienbetrieb - scheint zu funktionieren und eine Großfamilie ernähren zu können Teuer in Ronda gegessen - Der Regen trieb uns in das Restaurant Schlucht gesehen: spektakulär - sonst nichts Beitrag zur Völkerverständigung: Wurden vom Belgier beim Pinkeln angehupt Ruta de los pueblos blancos Serpentinen OffRoad-Trip bei Regengüssen - Andre fährt nackt - naja, oben ohne
LaLinea
Straßen überflutet und Stau am Übergang nach Gibraltar Andre holt sich nasse Schuhe und ist mucksch Hostal Florida ist ein kaltes Drecksloch - billig in jedem Sinn Nix los in der Stadt, Cacerez war dagegen Karnevall Verständnislosigkeit bei den Einheimischen auf die Frage nach einer Disko Sehr lecker Tappas gegessen - Das einzig positive an diesem Ort

4/14/2004

Sevilla

Bis 14:00 Uhr shoppen gewesen - Danach mit C&A-Tüte rumgerannt - wie deutsch ADAC-Reiseführer schleunigst versteckt Abstecher zum Barbier von Sevilla - Zwei echt spanische Haarschnitte verpassen lassen Danach Kultur: Giralez und Kathedrale waren uns mit sieben Euro zu hoch bepreist Die fünf Euro für den Alcazar wurden dann doch hergegeben Thomas Herrmanns und Georg Uecker im Alcazar gesehen Rille wurde an den Arsch gepackt - "Perdone, sangre caliente" - Tag war gerettet Am Abend Kneipentour am Ufer - Mathias und Allen kennengelernt Riesenchurros bzw. es war nur einer - verdrückt - lecker

4/13/2004

Cacerez

Kurze Tour durch die Touriattraktionen Unfreiwilliger Beweis von Feinmotorik bei Kamerareparatur
Medina:
Kurzer spontaner Zwischenstop Auf Bank rumgeschwult SchĂśne Stadt aber kaum Attraktionen Kommt in den Gehrke als "Nett für einen kurzen Aufenthalt - aber mehr auch nicht"
Sevilla:
Sehr günstiges Hostal gefunden - TV inklusive - direkt gegenüber vom McDonald's In diversen Kneipen Tappas gegessen Durch die Stadt geirrt Kultur auf den nächsten Tag verschoben

4/12/2004

Madrid

Wagen pünktlich abgeholt - über den Restalkohol reden wir nicht Wieder schlafen gelegt - Abfahrt für 13:00 Uhr angesetzt 14:00 Uhr Abfahrt nach könglicher Dismissed-Folge
CĂĄceres
Mussten Einheimischen was geben, damit er nicht das Auto ausraubt, sind noch sehr suspekt Universitätsstadt mit viel Aktion am Nachmittag Nachts gar nichts los. Merke: Ostermontag ist kein guter Tag zum Weggehen in Spanien Zwei Kneipen abgeklappert und dann in Karaokebar gelandet - Corazon kommt in jeden Lied vor I love my KKK bitch - she loves me when I treat her bad

4/11/2004

Madrid:

Zug durch die Gemeinde mit Mercedes Sangria-Kneipe: Von drei betrunkenen Spanierinnen mit den Augen vernascht Wodka-Chupitos bis zum Abwinken für lau - Mercedes zieht die Kneipen ab Die ersten Churros für Rille Abschluss um 5:00 Uhr - Der Wagen muss um 10:00 Uhr abgeholt werden - Viel Spaß